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Titel: Die Vermessung der Welt
Autor: Daniel Kehlmann
Genre: Roman
Verlag: Rowohlt Verlag
ISBN: 9783499241000
Seitenzahl: 302
Erscheinnungsjahr: 2005
Im September 1828 treffen sich das Mathematikgenie Carl Friedrich Gauß und der Südamerikapionier Alexander von Humboldt in Berlin. Beide haben einen Teil dazu beigetragen genaue Karten der Welt zu erstellen und beide sind inzwischen alte Herren.
Schon als Kind überflügelt der aus einfachen Verhältnissen stammende Gauß seine Lehrer auf dem Gebiet der Mathematik. Früh schreibt er wissenschaftliche Abhandlungen, die unter dem Namen seiner Professoren veröffentlicht werden. Als er dann seine „Disquistiones Arithmeticae“ veröffentlicht, macht sich Gauß einen guten Namen.
Er heiratet und bekommt drei Kinder, mit denen er jedoch nicht zufrieden ist und sie für dumm hält. Dennoch nimmt er seinen jüngsten Sohn Eugen als Assistenten mit während er als Vermessungsleiter arbeitet.

Alexander von Humboldt bricht, nachdem er einige Zeit in Paris gelebt hat, nach Südamerika auf. Mit ihm kommt der Franzose Bonpland, den er durch Zufall kennengelernt hat und der seine Faszination an Tropenpflanzen teilt.
In Südamerika vermisst er die Landstriche, sammelt Tropenpflanzen und widerlegt die Neptunismustheorie, nach der die Erde inne kalt und aus Stein sein soll. Diese Reise macht ihn zu einer Legende.

Während Gauß bei Humboldt in Berlin zu Gast ist, wird sein Sohn Eugen, der ihn begleitet, bei einer Veranstaltung revolutionärer Studenten verhaftet. Humboldt und Gauß versuchen den zuständigen Inspektor zur Freilassung zu bewegen, doch da Gauß diesen beleidigt ist es ein Wunder, dass Humboldt eine Verbannung arrangieren kann.
Humboldt selbst bricht kurz darauf zu einer weiteren Reise auf, diesmal nach Russland. Zu seiner Enttäuschung lässt man ihm dort jedoch nicht freie Hand, sondern schreibt ihm vor, was er untersuchen und wohin er gehen darf.
Bewertung: Bei 138 abgegebenen Bewertungen
Autor der Beschreibung: Leseratte