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Titel: Gespenster in Breslau
Autor: Marek Krajewski
Orginalsprache: Polnisch
Orginaltitel: Widma w miescie Breslau
Genre: Krimi
Verlag: dtv
ISBN: 978-3-423-24608-8
Seitenzahl: 311
Erscheinnungsjahr: 2005
Im Breslau des Jahres 1919 wird der Polizist Eberhard Mock von der Abteilung für Sittlichkeitsverbrechen zur Mordkomission abdelegiert. Auf den ersten Blick scheint der Grund dafür die Tatsache zu sein, dass die auf einer Oderinsel gefundenen übel zugerichteten Leichen nur mit einem Lendenschurz und einer Matrosenmütze bekleidet sind, aber schnell stellt sich heraus das eine Nachricht bei den Leichen gefunden wurde, die Mock persönlich betrifft. „Selig sind, die nicht sehen und doch glauben. Mock, gesteh Deinen Fehler ein; gesteh, dass Du endlich glaubst. Und wenn Du keine Toten mehr sehen willst, gesteh Deinen Fehler ein.“
Mock hat nicht die geringste Ahnung welchen Fehler er eingestehen soll, doch beteiligt er sich eifrig an den Ermittlungen. Dabei befragt er auch einen Polizeispitzel, der bald darauf, und einen Werftbesitzer, der später ermordet aufgefunden wird. Bei ihnen wie auch bei einer befragten Prostituierten findet sich ein Brief in dem sie Mock für ihren Tod verantwortlich machen.
Dieser wird daraufhin vom Fall suspendiert, soll aber zur Lösung des Falls beitragen indem er sich von einem Psychologen Fragen stellen lässt, was den Fehler betrifft, den er eingestehen soll. Die Sitzung ist Mock höchst unangenehm, vor allem als er von der rothaarigen Krankenschwester erzählt die ihn gepflegt haben soll als er nach einem Sturz aus dem Fenster ins Hospital musste, später jedoch unauffindbar war. Weshalb selbst Mocks Freund Rühtgard, ein Arzt mit dem er an der Front Freundschaft geschlossen hat, davon überzeugt ist, dass er sie sich nur eingebildet hat.
Mit Hilfe seines Asisstenten Smorlorz treibt Mock die Ermittlungen weiter voran, außerdem dienen ihm zwei von der Verhaftung verschonte Verbrecher als Handlanger. Sie machen schließlich eine von den getöteten „Matrosen“ gemietete Wohnung ausfindig und haben auch endlich eine Zeugin: die Prostituierte Erika. Sie bestätigt den Verdacht, dass die getöteten Männer Prostituierte waren und erzählt das sie nur von einem Kunde zusätzlich herbestellt wurde, einem Mann dessen Tochter im Rollstuhl sitzt.
Während der Verdächtigenkreis sich drastisch reduziert, übernimmt Mock die Bewachung von Erika und fährt mit ihr, auf Anraten seines Freundes Rühtgard, an die Ostsee um zu entspannen. Zwischen beiden entwickelt sich Liebe und Mock genießt die Erholung bis er per Telegramm erfährt das sein Vater gestürzt und ins Krankenhaus gekommen ist.
Sie reisen zurück nach Breslau, wo er Erika von Smorlorz bewachen lässt und selbst nach seinem Vater sehen geht. Als er zu Erika zurückgehen will ist sie verschwunden, Smorlorz liegt niedergeschlagen auf dem Boden. Auch das Krankenhausbett seines Vaters ist leer, angeblich in die Abteilung seines Freundes Rühtgard verlegt. Mock kommt ein schrecklicher Verdacht...
Bewertung: Bei 115 abgegebenen Bewertungen
Autor der Beschreibung: Leseratte