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Titel: Mörder ohne Gesicht
Autor: Henning Mankell
Orginalsprache: Schwedisch
Orginaltitel: Mördare utan ansikte
Genre: Krimi
Verlag: Paul Zsolnay Verlag
ISBN: 3-423-20232-7
Seitenzahl: 334
Erscheinnungsjahr: 1991
In der schwedischen Provinz Schonen kommt es zu einem Mord an einem Renterehepaar, vor dessen Brutalität es nicht nur dem erfahrenen Kommissar Kurt Wallander graut. Der Fall wird besonders brisant, als die Öffentlichkeit von den letzten Worten der ermordeten Frau hört: „Ausländer.“ Die Kriminalpolizei von Ystad ermittelt jedoch bald in eine andere Richtung, da der ermordete Renter ein Doppelleben geführt zu haben scheint. Er hat nicht nur ein gut gefülltes Konto, von dem nicht einmal seine Frau wusste, sondern auch einen unehelichen Sohn, der als Täter in Frage kommt.
Die Polizei ist der Lösung des Falles noch nicht sehr nahe gekommen, als Kommissar Wallander Drohanrufe von nationalistischen Gruppierungen bekommt, die mit Rache gegen Ausländer drohen, sollte die Mörder der Rentner nicht schnell gefasst werden. Tatsächlich wird nach einigen Tagen ein Mann aus einem Asylantenheim erschossen und die Ermittlungen konzentrieren sich zunächst auf die fremdenfeindliche Vergeltungstat. Schließlich werden sie auf einen pensionierten Polizisten aufmerksam und bei der Beschattung kann Wallander ihn durch seinen Einsatz des Mordes an dem Asylanten überführen.
Bei dem Mord an dem Ehepaar tappt die Polizei aber weiter im Dunkeln, da sich alle Spuren und Hinweise im Dunkeln verlieren.
Auch in Wallanders Privatleben sieht es nicht besser aus: seine Frau hat ihn verlassen, seine Tochter meidet den Kontakt und sein Vater ist vorübergehend senil geworden, sodass er einige Tag ins Krankenhaus muss.
Auf die richtige Lösung kommt Wallander schließlich als er in der Bank Geld umtauschen will. Die Bankangestellte erinnert sich an zwei Männer, die sich ebenfalls in der Bank aufgehalten haben, als der Ermordete zuletzt eine große Summe Geld abhob. Außerdem weiß sie, dass er seinen Namen und seine Adresse auf die Quittung geschrieben hatte. Die beiden Männer sind zunächst unauffindbar, kehren aber nach einiger Zeit zu der Bank zurück und die Angestellte erkennt sie wieder und schaltet unbemerkt die Videokamera ein, sodass die Polizei nun endlich ein Fahndungsbild der beiden Täter hat und diese kurz darauf verhaften kann.
Bewertung: Bei 135 abgegebenen Bewertungen
Autor der Beschreibung: Leseratte